Startet Correctiv morgen eine neue Schmutzkampagne? Alles spricht dafür, dass ein sehr unzuverlässiger Zeuge Correctiv in ein neues Desaster führen könnte

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von Niki Vogt

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass Correctiv in der „Wannseekonferenz 2.0“-Blamage auch noch so charakterlos war, und mehrfach stikum die nachweislich erfundenen Vorwürfe herausgelöscht und den Artikel umformulierte, ohne die Änderungen zu kennzeichnen oder eine Entschuldigung zu schreiben. Als ob das die Öffentlichkeit es nicht bemerkt hätte.

Nun soll offenbar morgen wieder ein Schlag gegen das „Böse“ mit voller Wucht geführt werden. Ein Artikel auf der Seite der Rechtsanwaltskanzlei Höcker lässt wieder Schlimmes ahnen: Mit der Brechstange soll ein anscheinend wenig seriöser „Informant“ ausgiebig Schmutz um sich werfen. Die Frage ist nur: Glauben die Star-Rechercheure von correctiv diesem möglichen (Des)Informanten, und wenn ja, haben sie dann den letzten Respekt verloren, wenn die Wahrheit herauskommt? Oder handelt man dort nach den Sprichworten „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s gänzlich ungeniert“ plus „semper aliud haeret“ – es bleibt immer etwas hängen – sprich: „Egal wie bösartig erfunden es ist, es schadet trotzdem und für uns ist es mittlerweile sowieso egal.“

Die Kanzlei schreibt:

Correctiv hat aus der Pleite des irreführenden Potsdam-Berichts nichts gelernt: Nun strickt Correctiv am nächsten Bericht zum Potsdam-Treffen und stützt sich mutmaßlich auf eine windige Quelle.

Correctiv hat seinen Ruf mit seiner irreführenden und falschen Potsdam-Legende vollständig ruiniert. Zahlreiche Medien waren auf die irreführenden Darstellungen Correctivs zum Potsdam-Treffen hereingefallen und hatten deshalb falsch berichtet. Nicht nur NDR, ZDF und SWR wurden Falschbehauptungen im Namen von Dr. Ulrich Vosgerau (CDU) gerichtlich verboten, in Potsdam sei die Deportation, Ausweisung oder Abschiebung deutscher Staatsbürger diskutiert oder geplant worden. Auch Correctiv selbst wurde eine Falschbehauptung im Artikel zum Potsdam-Treffen verboten. Gegen weitere Aussagen Correctivs laufen Klagen.

Das Ergebnis: Correctiv wurde als Aktistivenbude entzaubert. Kaum ein seriöses Medium übernimmt heute noch eine Correctiv-Geschichte.

Jetzt versucht Correctiv, mit einer Presseanfrage an Teilnehmer des Potsdam-Treffens eine rechtfertigende Berichterstattung in eigener Sache vorzubereiten:

Unser Mandant Dr. Vosgerau wurde mit der Aussage einer von Correctiv nicht namentlich benannten „Quelle“ konfrontiert, die fälschlich behauptet, in Potsdam sei es um die Remigration deutscher Staatsbürger gegangen.

Zwar legt Correctiv nicht offen, wer die angebliche Quelle sein soll. Es liegt jedoch nahe, dass die vermeintliche „Quelle“ der laut Wikipedia und anderen Quellen einschlägige Rechtsradikale Erik Ahrens sein dürfte. Denn dieser hatte in einem Posting auf X vom 09.08.25 mitgeteilt, er würde zum Potsdam-Treffen auspacken.

Correctiv wurde damit konfrontiert, dass der zwielichtige Erik Ahrens die „Quelle“ ist. Correctiv dementiert dies nicht.

Ein Teilnehmer des Potsdam-Treffens – so behauptet Correctiv – habe Correctiv nun – 2 Jahre nachdem Potsdam-Treffen – plötzlich bestätigt, dass Martin Sellner die „Remigration“ auch für „nicht-assimilierte Staatsbürger“, also für Deutsche vorgeschlagen habe.

Diese Aussage ist falsch und sie wurde durch die eidesstattlichen Versicherung von 7 Teilnehmern bereits vor Gericht widerlegt.

Sollte Correctiv auf Basis einer (falschen) Aussage des Herrn Ahrens nun einen Bericht in eigener Sache verfassen, ein Teilnehmer behaupte, Sellner habe in Potsdam die Remigration Deutscher vorgeschlagen, dann wäre dies die endgültige journalistische Bankrotterklärung Correctivs.

Das bezweifle ich leider. Zwar dürften die Qualitätsmedien diesmal das Thema, wenn überhaupt nur mit spitzen Fingern und Handschuhen anfassen, aber correctiv wird wohl kaum wirklich Prügel dafür einstecken. Und mit der journalistischen Korrektheit hat man es nie genau genau genommen in diesem mit Staatsgeldern (Steuergeldern!) geförderten Laden.

Offenbar wurde dem Correctiv-Team eine Warnung zukommen lassen:

Denn die vermeintliche „Quelle“ Erik Ahrens ist ganz sicher kein glaubwürdiger Zeuge, was Correctiv mitgeteilt wurde: Dazu genügt schon ein Blick in den Wikipedia-Eintrag zu Ahrens und die dort hinterlegten Belege: https://de.wikipedia.org/wiki/Erik_Ahrens

Das Rechtsanwaltsbüro führt auch in seiner Mitteilung die wenig vertrauenerweckenden Informationen über den wahrscheinlichen „Zeugen“ auf. Es lohnt sich, diesen Beitrag zu lesen.

Dieser Herr namens Ahrens scheint ein außerordentlich unangenehmer Zeitgenosse zu sein und wenig Skrupel zu kennen. Wenn er derjenige ist, den Correctiv als Kronzeugen präsentieren will, sollte man dort auch darauf gefasst sein, dass dieser Herr nicht nur seine Zeugenaussage zusammenbastelt und Correctiv in die Falle laufen lässt, sondern auch noch eine elegante Zwei-Fronten-Taktik fährt und Correctiv absichtlich RICHTIG in die Sch… fährt.

RA Höcker schreibt

Kurz und gut: Sollte sich der von Correctiv unwidersprochene Verdacht bestätigen, dass Herr Ahrens die vermeintliche „Quelle“ Correctivs für einen rechtfertigenden Bericht in eigener Sache wird, dann wäre dies die finale journalistische Bankrotterklärung Correctivs. Jedes seriöse Medium, jeder echte Journalist, würde davon absehen, einen Bericht auf eine einzige Quelle zu stützen, bei der es sich um einen Rechtsradikalen handelt, der wirre Verschwörungstheorien äußert, Aussagen nach Belieben ändert, einseitig Belastungstendenzen aufgrund eines Zerwürfnisses mit Martin Sellner zu haben scheint und öffentlich erklärt, dass ihm jedes Mittel einschließlich der Begehung von Straftaten recht ist, um einen Gegner zu Fall zu bringen. Sollte Correctiv wirklich auf Basis dieser Quelle einen Bericht verfassen, zeigt dies, wie verzweifelt man im Hause Correctiv ist. Da wird dann wirklich auch nach dem letzten Strohhalm gegriffen.

Dr. RA Carsten Brennecke ist der Anwalt, der „Correctiv zur Weißglut“ getrieben hat, schrieb im März 2024 die „Junge Freiheit“:

Der Rechtsanwalt Carsten Brennecke vertritt Ulrich Vosgerau erfolgreich gegen „Correctiv“. Im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT spricht er über das Verfahren, die damit einhergehende Öffentlichkeitsarbeit – und seine Mitgliedschaft bei den Grünen.

Als die „Junge Freiheit“ den Star-Anwalt fragte: „Herr Dr. Brennecke, das Netzwerk „Correctiv“ und einige Medien sehen das Hamburger Urteil als Sieg, da man in zwei von drei Punkten gewonnen habe. Sehen Sie das auch so?“  antwortete der Anwalt:

Presserecht ist kein Fußball. Es gibt keine 2:1-Ergebnisse. „Correctiv“ nutzt diese falsche Analogie, um davon abzulenken, daß wir unsere Hauptziele erreicht haben: ein gerichtliches Verbot der Falschberichterstattung über das angebliche „Geheimtreffen in Potsdam“ und ein Zurückrudern von „Correctiv“ im Hinblick auf den Kernvorwurf der angeblich geplanten Deportationen von deutschen Staatsangehörigen nach rassistischen Kriterien. Dieser wird nun nicht mehr als Tatsachenbehauptung, sondern als bloße Meinungsäußerung von „Correctiv“ interpretiert.

Und es folgt auch zum guten Schluss eine Warnung von Dr. Carsten Brennecke an „correctiv“:

„Sollte Correctiv auf Basis dieser unglaubwürdigen Quelle eine weitere Räuberpistole verbreiten, werden wir mit Interesse beobachten, ob und welche Medien bereit sind, auf diesen unseriösen und haftungsträchtigen Zug aufzuspringen.
Ahrens wurde von Correctiv hoffentlich darauf hingewiesen, dass er, wenn er für irgendetwas „Zeuge“ sein möchte, nicht aus der Verborgenheit heraus agieren kann, sondern dann eine ladungsfähige Adresse angegeben werden muss. Und dann werden viele jubeln, da er dann nicht nur von Dr. Vosgerau und anderen Teilnehmern des Potsdam-Treffens wegen falscher Aussagen, sondern auch von den zahlreichen anderen Leuten verklagt werden könnte, die durch vergleichbaren Aussagen belastet wurden, während er „untergetaucht“ und deshalb nicht greifbar war.“

RA Brennecke X:
https://x.com/RABrennecke/status/1965452739648913533

Wir dürfen gespannt bleiben.